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AUF DER SONNENSEITE DES LEBENS

Wenn wir in Slowenien von der Region Gorenjska sprechen, dann meinen wir damit die slowenische Alpen- und Voralpenwelt: die Zweitausender der Julischen Alpen, die sich im Nordwesten Sloweniens bis über die italienische Grenze erstrecken, die Gipfel der Karawanken und der Steiner- und Sanntaler Alpen, die Nordslowenien mit Österreich verbinden und vor allem aber die mit den Julischen Alpen verbundenen Voralpenbergwelt, die auf jedem Schritt mit immer neuen kulturellen und natürlichen Besonderheiten überrascht.

Die Slowenischen Alpen sind der Berührungspunkt von drei großen Bergmassiven und dem Voralpengebirge. Durch das Gebiet führen zahlreiche gut ausgeschilderte Wander-, Höhen-, Panorama- und Themenwege.

DIE JULISCHEN ALPEN

DER EINZIGE NATIONALPARK

Die westlichen Julischen Alpen, die Slowenien mit Italien verbinden, sowie die östlichen oder zentralen Julischen Alpen bilden zusammen mit dem Hochland eine Oase der unversehrten und zum Großteil geschützten Natur. Sie erstrecken sich auf 1542 km2. Das Herzstück bildet der ganze 838 km2 große Triglav Nationalpark. Der höchste Berggipfel ist der Triglav (2864 m).

In der verhältnismäßig jungen Oberfläche sind unterhalb der über 2500 m hohen Berggipfel tief eingeschnittene Täler, darunter häufig auch sog. Karstalmen. Das Klima ist ein Bergklima, die Schneegrenze ist relativ niedrig.

DIE WESTKARAWANKEN

DIE ÄLTESTEN BERGE

Die Karawanken sind eine Bergkette im Nordwesten von Slowenien. Sie  wirken wie ein Hochgebirge, obwohl nur 14 Berge dort höher sind als 2000 m. Der höchste Berggipfel ist der Hochstuhl (auf Slowenisch Stol) mit einer Höhe von 2.236 Metern und das älteste Gestein ist der devonische Kalkstein in der Gegend von Jezersko, das größtenteils undurchlässig ist. Die größeren Wasserläufe hier sind nur der Fluss Tržiška Bistrica, der sich in der Nähe von Tržič einen Weg durch die beeindruckende Dovžan-Schlucht gebahnt hat, sowie die Kokra, die sich ihrerseits ihre wilde Schlucht mitten im Zentrum von Kranj gegraben hat.

DIE STEINER- UND SANNTALER ALPEN

Das Gebirge im Norden von Slowenien, (auf Slowenisch Kamniško-Savinjske Alpe) rühmt sich mit über 30 Gipfeln, die sich auf eine Höhe von über 2000 m erheben, die Hälfte der Fläche ist ein Mittelgebirge – auf Höhen von 500 – 1000 m. In den Bergen, die sich von der Gorenjska-Seite her über Cerklje und Jezersko erheben, sind die Karster Höhlen und Schächte ein häufiges Erscheinungsbild. Der höchste Gipfel ist der Grintavec (2558 m).

DER GLETSCHER UNTERHALB DER SKUTA

Unterhalb der Skuta (2533 m) befinden sich die Reste des südöstlichsten Gletschers, der wegen seiner Schattenlage zwischen den hohen Felswänden langsamer schrumpft als die anderen Gletscher.

DAS VORALPENGEBIRGE

DAS TAL POLJANSKA DOLINA UND DAS TAL SELŠKA DOLINA

Die Gebirge Škofjeloško hribovje und Polhograjsko hribovje grenzen im Nordosten an die Julischen Alpen. Der höchste Bergkamm verläuft von Škofja Loka über den Blegoš und  den Porezen. Das Gestein ist hier sehr vielfältig: ein Viertel sind Dolomitengebiete mit großen Steilhängen, schmalen Tälern und zahlreichen Fluss- und Bachschluchten.

An den zwei Schenkeln der Sora erstrecken sich zwei Täler, das Tal Poljanska dolina mit den Orten Škofja LokaGorenja vas-Poljane und Žiri sowie das Tal Selška dolina mit Železniki.